Professionelle Ausbildung: Begleitender Kinesiologe DGAK
Anerkannt vom deutschen Berufsverband für Kinesiologie, der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie e.V. (DGAK)
Die komplexen Anforderungen und Aufgaben unserer neuen Zeit verlangen nach lösungsorientierten Methoden, die dem Einzelnen - unabhängig von therapeutischen bzw. medizinischen Notwendigkeiten - schnelle und effiziente Unterstützung zuteil werden lassen. Diesem wachsenden Bedürfnis will der Ausbildungsgang Rechnung tragen.
Das Ziel der Ausbildung ist es, ein hohes Maß an persönlicher Kompetenz zu erwerben, um nach dem Abschluss professionell kinesiologisch arbeiten zu können. Dies ist zum Beispiel in einer eigenen Praxis, in einem Angestelltenverhältnis oder in einer bestehenden Institution möglich.
Sie lernen in der Ausbildung:
- fundiertes Fachwissen in den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Konfliktmanagement, Gesprächsführung, systemische Sichtweise, Anatomie und Physiologie, Gesundheit, sensomotorische Integration
- Übertragung des erlernten Fachwissens in die praktische kinesiologische Arbeit
- Entwicklung des eigenen kinesiologischen Arbeitsstils
- Förderung der eigenen Integration
Ihre künftigen Tätigkeitsfelder sind in den Bereichen:
- Lebensbegleitung
- Lernbegleitung
- Paarbegleitung
- Familienbegleitung
- Gesundheitsbegleitung
- Institutionsbegleitung
Die Ausbildung wird im Modulsystem angeboten. Schritt für Schritt werden Sie durch Kinesiologiekurse, Heimstudium, Fallbeispiele, Praxistage mit Lehrinhalt und Supervisionen, Praktikum und Abschlussarbeit optimal auf ihren künftigen Beruf vorbereitet. Der zweigeteilte modulare Aufbau ermöglicht Ihnen eine individuelle zeitliche Zusammenstellung Ihrer Ausbildung.
Der Praxistag vor „TFH-Anatomie & Physiologie“ gilt als der offizielle Entscheidungstermin für die Ausbildung. An diesem Praxistag wird die neue Ausbildungsgruppe willkommen geheißen.
Bis zur Zwischenprüfung wird ca. ein Jahr angesetzt, das mit fortgeschrittenen kinesiologischen Kursen und fünf Praxistagen mit Supervisionen innerhalb der Ausbildungsgruppe geplant ist. Sie erhalten Kenntnisse in Kinesiologie und vertiefendes Hintergrundwissen zu wesentlichen Bereichen Ihrer späteren professionellen Arbeit als Begleitende Kinesiologin/Begleitender Kinesiologe.
Während Sie bereits mit Übungsbalancen und mit der Klientenarbeit beginnen, vermitteln wir Ihnen ganz praktische Hinweise darauf, was es zu wissen gilt, wenn Sie eine Praxis eröffnen. Zudem wird Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre bereits erworbenen Kenntnisse und Ressourcen in Ihre kinesiologische Arbeit integrieren können.
Mit bestandener Zwischenprüfung können Sie, wenn gewünscht, die Mitgliedschaft im jeweils erfüllten Level der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie e.V. beantragen.
Nach der Zwischenprüfung entscheiden Sie sich neu für das zweite Modul mit weiterführenden und mit selbst gewählten kinesiologischen Kursen.
Es geht nun darum, im eigenen Stil sicherer zu werden, die Arbeit mit Fremdklienten mehr und mehr zu üben, eine Examensarbeit zu verfassen und sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten.
Der Lehrinhalt und die Supervisionen der zwölf themenbezogenen Praxistage machen Sie fit für Ihren zukünftigen Beruf. So können Sie sich nach ca. einem weiteren Jahr zur Abschlussprüfung zum „Begleitenden Kinesiologen DGAK“ anmelden.
Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten Sie das Zertifikat „Begleitende Kinesiologin DGAK/ Begleitender Kinesiologe DGAK“ und können auf Wunsch den Level 3 der DGAK erhalten.
Die Ausbildung entspricht den Ausbildungsrichtlinien des International Kinesiology College (IKC) zum „Professional Kinesiologist“, sie wurde im Dezember 2003 vom deutschen Berufsverband für Kinesiologie geprüft und anerkannt.
Professionelle Ausbildung: Begleitender Kinesiologe DGAK
Mit insgesamt 635 Ausbildungsstunden Plus Praktika und Eigenstudium
| Kinesiologiekurse Insgesamt 516 Stunden | Praxistage inklusive Supervision Insgesamt 119 Stunden |
| Touch For Health I-IV Brain-Gym® I, II Edu-Kinestetik für Fortgeschrittene Optimale Gehirnorganisation | Bitte melden Sie sich bis 1. Mai 2012 für die Ausbildung an. |
| Touch For Health - Anatomie & Physiologie der Elemente Balance mit System 1 Optimale Gehirnorganisation - Vertiefung Entwicklungskinesiologie Essenzen & Emotionen - "Die Tiefe der Seele berühren" Kurse zu Reflexen - vor oder nach der Zwischenprüfung | Anmeldung Praxistage inkl. Supervision 3 x 1 Praxistag inkl. Supervision (jeweils vor einem Kinesiologie-Pflichtkurs gelegen) 1 x 2 Praxistage inkl. Supervision (Vorbereitung zur Zwischenprüfung) |
| 9 Tage Kinesiologiekurse freie Wahl (empf. Balance mit System 2) - vor oder nach der Zwischenprüfung | Zwischenprüfung |
| Applied Physiology I Neuro-Meridian-Kinestetik 1 LEAP-Gehirnintegration 1 Stress Indicator Point Systems I, 2 Die Biochemie der Psyche Existenzgründung | Themenbezogene Praxistage inkl. Supervision Methodenintegration Lernspezifische Bereiche Sinne & Wahrnehmung Psychologie der Gesundheit |
| 9 Tage wahlweise aus einer Fachrichtung Touch For Health Edu-Kinestetik Applied Physiology LEAP-Gehirnintegtation Neuro-Meridian-Kinestetik Stress Indicator Point Systems | Praktika (157 Std.), Eigenstudium (ca. 350 Std.) und Abschlussarbeit (ca. 180 Std.) |
| Abschlussprüfung |
Themenbezogene Praxistage und Supervisionen
Die Ausbildungs-Teilnehmer erarbeiten mit der Kursleitung wichtige Themen für die kinesiologische Praxis. Diese Themen bieten den Ausbildungsteil „Transfer der Theorie in die Praxis“ an. Der Praxistag vor „TFH-Anatomie & Physiologie“ gilt als der offizielle Entscheidungstermin für die Ausbildung. Vor der Zwischenprüfung und der Abschlussprüfung werden die jeweiligen Praxistage der Vorbereitung der Prüfung und einem dazu passenden Thema gewidmet.
Außerdem führen Sie mit Fremdklienten, Kindern und Erwachsenen Balancen durch und bekommen anschließend
durch die Kursleiterin ein Feedback. Weitere Feedbacks, wie das Gruppenfeedback inklusive das Feedback der Kursleiterin oder ein gegenseitiges Feedback innerhalb einer Kleingruppe, werden angewandt.
Folgende Ausbildungsinhalte werden durchgeführt:
- Üben und Vertiefen von Kinesiologie-Techniken
- Zielfindungen vertiefen
- Setup üben
- Vertiefen des begleitenden Momentes bei den Balancen
- Den Eigenprozess des Klienten anstoßen
- Professionelles Verhalten
- Raum für individuelle Fragen
Methodenintegration
„Integration“ auf unterschiedlichen Ebenen ist das Thema dieser themenbezogenen Praxistage: Wie kann ich das Wissen, die Techniken und Fähigkeiten, die ich im Laufe der Ausbildung kennen gelernt habe, zu einem Ganzen zusammenbringen? Wie stelle ich mir ein Setup zusammen, wie bringe ich die einzelnen Korrekturbereiche und Möglichkeiten aus den unterschiedlichsten kinesiologischen Systemen in einer für mich sinnvollen und handhabbaren Art zusammen? Wie lassen sich nicht-kinesiologische Techniken, Methoden und Kenntnisse in die kinesiologische Arbeit einbeziehen? Wie kann ich meine persönlichen Erfahrungen und Ressourcen aus anderen Bereichen nutzen für meine kinesiologische Arbeit? Wie integriere ich das vorhandene Wissen in einen für mich stimmigen Balanceprozess? An diesem Zeitpunkt der Ausbildung werden Fragen wie diese immer wichtiger. So sind diese Praxistage ein wichtiger Beitrag auf dem Weg dahin, Ideen zu einem eigenen Stil in der kinesiologischen Arbeit zu entwickeln.
Aus dem Inhalt: Intensiver Austausch in Kleingruppen und im Plenum zu den oben genannten Fragestellungen, ebenso zu weiteren Aspekten wie u.a. der Integration von Techniken und Inhalten der anderen Intensivworkshops und der Aufbau eines stimmigen Balanceprozesses
- Gegenseitige Balancen geben Raum zum Erproben und Integrieren des Erarbeiteten
- Balancen mit Fremdklienten unterstützen dabei, die eigene Art der Arbeit auch mit „richtigen Klienten“ auszuprobieren
- Feedbackrunden geben immer wieder die Möglichkeit, voneinander zu lernen und sich zu inspirieren.
Lernspezifische Bereiche
Die Themen dieser Praxistage sind Lernen und die damit verbundenen Problembereiche. Wir Menschen lernen immer. Jegliche neue Erfahrung, jede neue Fertigkeit ist Lernen und von Natur aus sind wir lernbereit und lernfreudig. Trotzdem häufen sich Lernprobleme und Lernblockaden. In der kinesiologischen Praxis erleben wir zunehmend Kinder, denen Lernen und Schule Schwierigkeiten bereitet.
In diesen Praxistagen geht es um unterschiedliche Problembereiche wie z.B. ADS, Hyperaktivität, LRS, etc. und deren mögliche Ursachen. Wir beschäftigen uns damit, welche Grundvoraussetzungen für Lesen, Schreiben und Rechnen nötig sind und wie wir mit kinesiologischen Balancen das Potenzial, die Lernfreude und die Lernerfolge unserer Klienten fördern können. Die aktiven Übungsphasen bieten vielfältige Chancen, das Gelernte direkt umzusetzen, Kinesiologietechniken zu vertiefen und durch differenziertes Feedback und Supervision viel für die Praxis und die Klienten mitzunehmen. Ein spannender Teil wird die Arbeit mit Fremdklienten. Die Teilnehmer/innen balancieren in Kleingruppen Kinder oder Jugendliche mit Lern-/ Schulproblemen.
Aus dem Inhalt: ADS bei Kindern und Erwachsenen, Hochbegabung, umgeschulte Linkshändigkeit, Ernährung und Essverhalten, frühe Bindung und Bindungstheorie, Mobbing, Grundlagen für Lesen/Schreiben/Rechnen
Gearbeitet wird mit „Edu-Kinestetik für Fortgeschrittene“
Sinne & Wahrnehmung
Bei diesen Praxistagen geht es vor allem am ersten Tag um die vertiefte Arbeit mit den Sinnesorganen. Diese sind für die Informationsverarbeitung von absolut zentraler Bedeutung, jeglicher Input läuft über sie. Fehlleistungen beim Informationstransfer und bei der zentralen Verarbeitung dieses Inputs bilden häufig die Grundlage für auftretende Kommunikationsschwierigkeiten, Missverständnisse und Lernprobleme.
Aufbauend auf die Anatomie und Physiologie der einzelnen Sinnesorgane und Sinnessysteme, die Sie bereits im TFH-Anatomie & Physiologie Kurs kennengelernt haben, lernen Sie zielgenaue kinesiologische Balancen für das jeweilige Sinnessystem kennen. Sie lernen die Kunst, mit Hilfe von differenzierten Voraktivitäten und fein abgestimmten Balanceabläufen die Sinnessysteme auf einem höheren Funktionsgrad zu integrieren.
An den beiden anderen Tagen haben Sie die Möglichkeit, das neu gelernte theoretische Wissen zu üben und zu vertiefen sowie individuelle Fragen anzusprechen und zu klären. Sie arbeiten in Kleingruppen und bekommen ausführliches Feedback und Supervision. Um die Praxistage möglichst effektiv, lebendig und praxisnah zu gestalten, arbeiten Sie auch an diesen Tagen mit Fremdklienten.
Gearbeitet wird mit „Neuro-Meridian- Kinergetik 1“ und „Applied Physiology I“
Psychologie der Gesundheit
Diese Praxistage bestehen zu einem Anteil aus der Einführung in die Psychologie der Gesundheit. Wir nähern uns den Kernfragen nach Gesundheit und Krankheit. Es geht um das Ausloten und Betrachten der Schnittstelle, an der Krankheit entsteht. Wir schauen gemeinsam hinter das Symptom, um die Beziehung des Symptoms zur Ganzheit zu erkennen. Die Möglichkeiten der modernen Psychotherapie und das Wissen der Vernetzung von allem mit allem werden von
uns betrachtet.
Die Vorbereitung der Ausbildungsgruppe auf die Abschlussprüfung, u.a. durch Supervisionen mit Fremdklienten ist ein weiterer Anteil dieser spannenden Tage. Passend zum nahenden Abschluss der Ausbildungszeit werden wir uns mit der inneren Vision beschäftigen.
Aus dem Inhalt: Psychosomatik und Paradigmenwechsel
- Starke Psyche, ausgeglichen und belastungsfähig
- Anerkennung von sich selbst, vergeben können und ungute Fesseln lösen
- Was gibt mir Energie, was entzieht sie mir?
- Sekundärer Krankheitsgewinn
- Gesundheit und Eigenverantwortung
- Die Kraft der Gedanken: Psycho-Neuro-Immunologie
- Auf die Lebensvision zugehen.
Voraussetzung: Teilnehmer des zweiten Moduls der Professionellen Kinesiologie- Ausbildung
Mo, Di, Do, Fr 9.00 - 12.00
und 13.00 bis 16.00 Uhr
Tel.: +49 (0)7661 / 9871-0
Fax.: +49 (0)7661 / 9871-49
eMail:
Kursort Kirchzarten:
Dietenbacher Straße 22
79199 Kirchzarten
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Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Schweiz:
Sie können nach der Zwischenprüfung in den Berufsverband für Kinesiologie KineSuisse zunächst als „Mitglied in Ausbildung“ und nach bestandener Abschlussprüfung als „ordentliches Mitglied“ eintreten. Bitte fordern Sie bei Interesse das AG-Q-Prüfungsreglement bei uns an.
Die für die Registrierung beim EMR anerkannten Kurse finden Sie im EMR-Reglement, Methode Nr. 100 Website: www.emr.ch
Die gesamten Kinesiologiekurse unseres IAK-Programms sind ASCAanerkannt (Dossier Nr. 178).
Website: www.asca.ch


