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NEEDS & Train – Eine Fotostory

NEEDs & Train…

Eine Fotostory von und mit Victoria Ulbrich und Sandra Schiffmann

Neulich nachts im Kurhaus … alles ist dunkel … ALLES? NEIN! Ein kleines Licht leuchtet noch …

Aus dem Raum „Kandel“ wehen Stimmen durch die Nacht … und Gekicher …

Am nächsten Morgen …sehr früh …“Was ist denn hier los? Um diese Uhrzeit?

Wer hat sich da in aller Heimlichkeit hier im Raum Kandel eingenistet?“

„Wir!“

„Das sieht ja ganz schön nach Arbeit aus … was macht ihr denn da?“

„DAS!“

„Also stimmen die Gerüchte, dass im nächsten Herbst eine neue Ausbildung am IAK startet?“

„Ja, tun sie – Dir bleibt hier auch nichts verborgen.“

„Tja, für gewöhnlich nicht aber ich kenne noch keine Details, da scheine ich ja hier gerade an der richtigen Adresse zu sein. Also, dann schießt mal los. Ich bin neugierig. Worum geht es denn überhaupt?“

„Die Gehirnausbildung bekommt sozusagen eine „bewegte Schwester“ … und wir sind die Hebammen, beziehungsweise eigentlich ja die „glücklichen Eltern“, denn sie stammt aus unserer Feder. Alfred Schatz hat uns mal in einer Kaffeepause im Kurs zu der Idee inspiriert und dann hat uns das Thema nicht mehr losgelassen. Es wird eine ca. zweijährige berufsbegleitende, sehr hochwertige und praktische Zusatzqualifikation für Leute geben, die sich für das Thema Gehirn begeistern, aber nicht unbedingt die ganze Zeit mit Klienten auf der Liege arbeiten möchten oder können.“

„Klingt sinnvoll, aber wie sieht das denn praktisch aus?“

„Jedes Modul wird einen anderen Gehirn-Schwerpunkt bekommen. Die neuroanatomisch-physiologischen Inhalte gleichen denen der Gehirnausbildung. Wir werden die Theorie in gehirngerechtem Unterricht präsentieren und in sofort umsetzbare Praxis verwandeln. Die Praxis macht etwa 2/3 der Unterrichtszeit aus. Außerdem bieten wir für alle Gehirn-Funktionsbereiche spezifische Erhebungen, Setups und Bewegungs- und Koordinationsübungen an.

Wir sprechen damit besonders drei Gruppen von Leuten an, die mit Lehren und Lernen zu tun haben. Kinesiologen/Gehirnkinesiologen, Lerntrainer, aber – und das ist neu – auch speziell Lehrer.“

„Driften da die Interessen nicht ziemlich weit auseinander?“

„Nein, im Gegenteil. Außerdem arbeiten wir im Team-Teaching. Da können wir uns noch intensiver um die individuellen Anliegen unserer Teilnehmer kümmern. Wir werden die Ausbildungsteilnehmer an entsprechenden Stellen immer wieder zu speziellen Schwerpunktgruppen teilen. Sandra übernimmt dann die Lehrpersonen im Schuldienst und Victoria die Leute, die in der Praxis mit Einzelnen oder Kleingruppen mit und ohne Muskeltest arbeiten, oder Vorträge bzw. Kurse anbieten wollen. Das alles ist total auf Fachkompetenz und umstandslose Umsetzung ausgerichtet.“

„Über die Interessen haben wir uns im Vorfeld intensiv Gedanken gemacht.

Wer ganz neu in die Materie einsteigt, bekommt ein stabiles Fundament, um eine „Neuroedukative Bewegungs- und Entwicklungspraxis“ zu führen. Die Kinesiologen wissen ja, dass nur „aktive“ Kreisläufe balanciert werden können, für die sind besonders die vielen Setups und die integrierenden Übungen (unterstützende Maßnahmen für zu Hause) interessant. Wer den Muskeltest nicht so häufig einsetzen will oder kann, hat dann aber noch die Variante ohne Muskeltest, der er sich reichlich bedienen kann. Für die Lern- und Legasthenietrainer haben wir ein ganzes Schatzkästchen an Aktivitäten und Spielen zusammengestellt, das sie ihrem Wissen hinzufügen oder separat davon verwenden können. Die Lehrer bekommen ganz spezielle und direkt umsetzbare Vorschläge für den Klassenverband.“

„Wir waren echt fleißig in den letzten 15 Monaten. Haben auch viel darüber nachgedacht, was wir uns von einer Ausbildung, bzw. Qualifizierung wünschen würden. Inhaltlich, aber auch Methodisch, also wie wir etwas gerne beigebracht bekommen würden. Dabei haben wir uns immer tiefer in die Materie hineinbegeben.

Die Module und ihre Inhalte stehen bereits vollständig. Jetzt fangen wir mit der konkreten Ausarbeitung der Kurse an. Das wird ein Spaß.“

„Oh – wow! Sagt mal … hat Euer „Baby“ eigentlich auch schon einen Namen?“

„Klar! Es heißt: Erfolgreich Lernen – „NEEDs & Train“ … abgeleitet von „Neuroedukative Bewegungs- und Entwicklungsschulung“, der erste Teil des Namenskürzels zielt darauf ab, dass die Bedürfnisse des Menschen berücksichtigt werden und im Fokus stehen und der zweite Teil bedeutet, dass man sich Bewegen und Dinge wiederholen muss, um sie gut verankern zu können. Das gilt natürlich nicht nur fürs akademische Lernen – denn wie heißt es so schön? „Fürs Leben lernen wir“ …“

„Na, das klingt ja spannend, dann lasst Euch nicht weiter aufhalten und haltet mich auf dem Laufenden!“

„Bestimmt, das machen wir … da wirst Du gar nicht Drumherum kommen. Übrigens, bei der Konferenz betreuen wir den Balance- und Infostand der Gehirnausbildung. Da werden wir über die neue Ausbildung schon die Vorabinfos zum Anfassen am IAK präsent haben.“

Liebe Leser,

wenn wir Euer/ Ihr Interesse geweckt haben, dann bleibt / bleiben Sie uns treu. Im Herbst 2018 / Frühjahr 2019 geht es mit dem Orientierungsworkshop zum Reinschnuppern und zur Entscheidungsfindung los. Über unsere aktuellen Fortschritte informieren wir ab jetzt regelmäßig im Newsletter des IAK – und im neuen Kursprogramm steht auch schon ein erster Überblick der Inhalte unserer 12 Ausbildungsmodule. Wir sind mit viel Herzblut, Feuereifer und Enthusiasmus bei der Sache und bleiben dran! Ihr auch?

 Herzliche Grüße,

Sandra Schiffmann & Victoria Ulbrich

P.S.: Ein herzliches Dankeschön an Martha Schweizer dafür, dass sie so bereitwillig jeden Ulk mitmacht und unsere kleine Fotostory unterstützt hat!

2017-11-20T16:07:06+00:00 15. September 2017|