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Biografische Eckdaten von Rupert Spira – Die Erfahrung der Non-Dualität2017-08-05T12:29:26+00:00

Biografische Eckdaten von Rupert Spira – Die Erfahrung der Non-Dualität

Wenn das Handeln verlangsamt ist, tritt ursprüngliches Denken zu Tage.
Wenn sich das Denken auflöst, wird das dahinter liegende Gefühl, enthüllt.
Wenn das Gefühl verebbt, wird der Kern des Seins offenbart.

Die 70er Jahre

Rupert Spira entdeckte 1975, im Alter von 15 Jahren, die Poesie von Rumi. Kurz darauf erlernte er den Mevlevi-Turning, einen heiligen Sufi-Tanz der Bewegung, Gebet und Meditation, im Colet House in London kennen. Bald danach traf er seinen ersten Lehrer, Dr. Francis Roles, der selbst Student von Shantananda Saraswati des Schankaracharya im Norden von Indien war.

Unter der Leitung von Dr. Roles lernte Rupert Spira Mantra-Meditation und erhielt Einweisung in das klassische System von Advaita bzw. der Non-Dualität. Diese Ausbildungen bildeten die Grundlage für sein Interesse und seine Praxis für die nächsten 25 Jahre. Während dieser Zeit las Rupert Spira alles Verfügbare des russischen Philosophen P.D. Ouspensky und erlernte Gurdjieffs Movements.

In den späten 1970er Jahren besuchte Rupert Krishnamurtis letzte Treffen im Brockwood Park in der Nähe seines Elternhauses und war tief beeindruckt und beeinflusst von Krishnamurtis intellektueller Schärfe und dessen unerschütterlicher Demut. Indessen studierte Rupert Spira auch kontinuierlich die Lehren von Ramana Maharshi und Sri Nisargadatta Maharaj. Gegen Ende der 80er Jahre hatte er eine kurze Begegnung mit den Lehren von Da Free John, dessen frühe Schriften ihn ebenfalls tief beeindruckten.

Die 80er Jahre

In den späten siebziger und frühen achtziger Jahren wurde Rupert unter Henry Hammond und Michael Cardew, zwei der Gründungsväter der britischen Studio Pottery Movement, zum keramischen Künstler ausgebildet. Er begann im Jahr 1983 in seinem ersten Studio Töpferkunststücke zu erstellen die mittlerweile in privaten und öffentlichen Sammlungen auf der ganzen Welt zu finden sind.

Die 90er Jahre

Ein Wendepunkt, Mitte der 1990er Jahre, führte Rupert zu einem amerikanischen Lehrer, Robert Adams, der zwei Tage nach seiner Ankunft starb. Während des Besuchs erfuhr Rupert von einem anderen Lehrer, Francis Lucille. Einige Monate später traf Rupert Francis Lucille. Die ersten Worte, die Rupert von Francis Lucille hörte, waren: Meditation ist ein universelles ‚JA’ zu allem“.

Obwohl dies die Art von Phrase ist, die in spirituellen Kreisen jedem geläufig sein dürfte, war es trotzdem ein entscheidender Moment in Ruperts Leben: „In diesem Augenblick merkte ich, dass ich nach Hause gekommen war, dass diese Begegnung die Blüte und Vollendung der letzten dreißig Jahre des Suchens war.“

Als Rupert Francis bei diesem ersten Zusammentreffen fragte, was als nächstes zu tun sei, antwortete dieser: Kommen Sie so oft wie Sie können.“

Die 90er Jahre bis heute

In den folgenden zwölf Jahren verbrachte Rupert alle Zeit, die er neben seiner Arbeit und seinen familiären Verpflichtungen aufbringen konnte, mit Francis, um das geistige Gefühl der Trennung, die Art wie es unsere Überzeugungen formt, zu erkunden, und, noch wichtiger, wie wir dadurch unser körperliches Sein als Begrenzung erfahren. Francis wies Rupert auch in die Direct Path Lehren von Atmananda Krishnamenon und den tantrischen Ansatz von Kahmir Shavism ein, in die Francis wiederum von seinem Lehrer, Jean Klein, bekannt gemacht worden war.

Über die Essenz dieser Jahre schreibt Rupert: „Die größte Entdeckung im Leben ist, zu erkennen, dass die Grenzen und das Schicksal von Körper und Geist nicht unserer essentiellen Natur entsprechen. Ich weiß nichts über die Worte, Handlungen, die Präsenz des Lehrers oder Lehrens wenn es darum geht, unsere essentielle Natur zu erwecken, noch wie es wirklich ist, diese Erkenntnis danach in unserem Leben umzusetzen, aber ich werde Francis ewig für unsere Freundschaft dankbar sein.“

Rupert lebt, zusammen mit seiner Frau Ellen, einer Therapeutin und Yogalehrerin der non-dualen Tradition des Kashmir-Shaivismus und seinem Sohnes Matthew, in Oxford, Großbritannien. Rupert Spira hält weltweit Meetings und Retreats.