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R.E.S.E.T. I & II – Unsere Erfahrungen mit dem Kieferentspannungs – Balancesystem

Reset Michaele Hespeler

Bild 1: Michaela Hespeler demonstriert die Verbindung zwischen Kiefergelenk und dem Quadricepsmuskel.

Reset-Kieferentspannung-2
Reset-Kieferentspannung-1

Bild 2: Bei uns in der WG steht ein R.E.S.E.T. Tag an, man kann die Methode nämlich auch gut parallel zueinander anwenden. Zwei Liegen, zwei Anwender und im Stundentakt zwei Klienten. In der Mission gegen das globale Knirschen und Kieferknacken.

Letztes Wochenende hat es uns auf ein Kieferentspannungsseminar verschlagen. „Wieso denn gerade der Kiefer?“, haben mich meine Mitbewohner gefragt. „Weil Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur, sowie Hüfte und eigentlich irgendwie jeder Teil unseres Körpers mit dem Kiefergelenk zusammenhängen.“

Das hat Kursleiterin Michaela Hespeler eindrucksvoll anhand einiger kinesiologischer Muskeltests gezeigt. Sie ist un-möglich, wie sie von sich selbst sagt, man könnte auch sagen: wundervoll, eine Frau bei der in der Praxis alles möglich ist.

Seit über zehn Jahren unterrichtet sie die R.E.S.E.T. – Methode, sowie das Kinergetics System in engem, freundschaftlichen Kontakt zu dessen australischen Entdecker und Entwickler, Phillip Rafferty.

Eine komplette R.E.S.E.T. Sitzung geht 45 Minuten, beinhaltet 19 verschiedene Handpositionen, die für ein bis zwei Minuten bei abwechselnd geöffnetem und entspannten Mund gehalten werden. Dabei findet nur eine ganz sanfte Berührung statt, es geht hierbei um die Entspannung. Bei einer R.E.S.E.T. Session geht der Praktizierende ganz aus dem Weg, nimmt einfach die Handpositionen ein und entspannt sich selbst. Ob an sich selbst angewendet oder an einer zweiten Person, die Methode zeigt beeindruckende Wirkung.
Die Erfahrung

Ruben: „Ich lege mich auf die Liege, in freudiger Voraussicht, einmal 45 Minuten ganz entspannen zu können. Das wird angenehm, denke ich mir. Mit geschlossenen Augen finde ich es erst mal schwer wirklich loszulassen. Selina hat einige Handpositionen angewendet und bei einem weiteren Wechsel lässt plötzlich in mir etwas los, das wohl schon lange nicht mehr entspannt hat. Ich sinke eine Ebene tiefer in meinen Körper. Es herrscht Stille in meinem Kopf. Dann ein weiterer Wechsel und ich sinke noch eine Ebene tiefer, ein leichtes Schwindelgefühl tritt bei mir auf. Mir kommt das Bild von einem Schrank, hinter dem sehr lange nicht mehr gefegt wurde. Als Selina wieder eine neue Handposition einnimmt, lasse ich nochmal tiefer los und lande tief in meinem Körper. Es gibt keine Gedanken mehr, nur noch meinen Körper, den Atem und eine tiefe Entspannung.
Als die 45 Minuten vorbei sind setze ich mich langsam auf, mein Atem ist tief und regelmäßig. Ich spüre wie etwas in mir aufgeräumt wurde und merke, wie alle meine Muskeln und mein Denken sich entspannt haben. Als sei ich von dem galoppierenden Pferd des Alltags, zurück auf den Boden geholt worden.“

Selina: “Ich habe während der Balance immer wieder das Gefühl, dass sich mein Körper auflöst und Energie aus mir heraus fließt, die den Raum füllt. Die Energie fließt in Wellen, bis ich meinen Körper nicht mehr als undurchlässige Grenze wahrnehme. Plötzlich fühlt sich meine rechte Seite an wie meine Linke. Und umgekehrt. Ich tauche ein in eine Art Traumzustand in dem viele Farben und Bilder an meinem inneren Auge vorbeiziehen, begleitet von einem Gefühl, das schwer in Worte zu fassen ist. Meine Wahrnehmung ist während der Balance, und auch noch danach intensiver als davor. Ich öffne meine Augen und bin total entspannt und zufrieden.“

2018-04-26T10:46:27+00:0026. April 2018|