Mein beruflicher Werdegang begann in meiner spirituellen Findungsphase im Alter von 19 Jahren. Seitdem ist die Kinesiologie ein fester Bestandteil meines Alltags.Alexander Kuhlen

Ich stieß auf eine Buchreihe von David R. Hawkins über die Kinesiologie und habe den Umfang und Bedeutung des Muskeltests und der Methode nicht nachvollziehen können. Das brachte mich dazu, mich immer mehr mit der Thematik zu beschäftigen. Nachdem ich mich über weitere Lektüren mehr mit der Kinesiologie auseinandersetzte, faszinierte mich das riesige Spektrum dieses Berufes so sehr, dass ich beschloss, selbst in diese Richtung zu gehen.

Nach reiflicher Überlegung und mit der besonderen Unterstützung meiner Mutter, die mir immer riet, meinem Herzen zu folgen, entschied ich mich 2010, mit der Erkenntnis, dass ich mich nach der Ausbildung selbständig machen müsste, für die Ausbildung bei Matthias Weber in Oldenburg.

Ich erkannte schnell, dass es die richtige Entscheidung war, meiner Intuition zu vertrauen: Die Ausbildung umfasste viele Themen, für die ich mich schon seit Kindesalter interessierte. Matthias Weber erkannte früh mein Potential und förderte mich nach kurzer Zeit intensiv während der Ausbildung. Mit dem Ergebnis, dass er mir schon vor meinem Ausbildungsabschluss im Jahr 2012 anbot, sein Geschäftspartner zu werden und ab diesem Zeitpunkt selbst in Köln auszubilden.

Bis ich meinen ersten Kurs gab, vergingen allerdings noch weitere fünf Jahre, da ich zunächst wertvolle Praxiserfahrung sammeln wollte. Ich war mir bewusst, dass die Methode zunächst in mir reifen müsse, bevor ich selbst praktisch unterrichte. Nach drei Jahren intensiver Erfahrung in einer Physiotherapiepraxis, fühlte ich mich bereit für den nächsten beruflichen Schritt.

2015 beschloss ich alles in die Wege zu leiten, um selbst ausbilden zu dürfen und so begann ich im Unterricht von Matthias zu assistieren. Die Assistenz lief über mehr als zwei Jahre in drei Ausbildungsgruppen mit insgesamt über 1000 Stunden. Zusätzlich erhielt ich im Jahr 2016 meine Instruktorlizenzen für Brain Gym am IKL in Damme und Touch For Health am IAK Forum International in Kirchzarten.

Im März 2017 begann ich meine erste Ausbildungsgruppe in Köln zu unterrichten. In den folgenden zwei Jahren gab ich insgesamt 21 verschiede Kurse zum ersten Mal.

 

Seit 2016 begann ich mich außerdem stärker dafür zu interessieren, das Berufsbild des Kinesiologen in der Gesellschaft zu verankern. Dazu besuchte ich meine erste Mitgliederversammlung des Berufsverbandes der DGAK. Nach der Mitgliederversammlung habe ich den Verband zunächst bei kleinen Aufgaben unterstützt, beispielsweise bei der „Didacta“ Bildungsmesse in Köln. Anschließend bewarb ich mich im März 2017 auf die Position des 2. und 3. Vorstandes. Zwar wurde nicht gewählt, dafür wurde ich aber Regionaler Ansprechpartner für den Raum Köln.

Darauffolgend übernahm ich im Mai 2017 freiwillig die Leitung der Regionalvertreter. Zusätzlich bin ich dem Kompetenzteam „Messe“ beigetreten und habe aktiv mitgestaltet: Unter anderem habe ich die Interviews auf der „International Kinesiology Conference“ 2017 in Kirchzarten geführt sowie die DGAK Facebook Seite und die DGAK Kinesiologie Xing Gruppe erstellt und mich um deren Aufbau und ihren Mehrwert für die Mitglieder bemüht. Ich möchte ein Leitbild für junge Menschen sein, die selbst gern den Beruf des Kinesiologen ausüben wollen, sich aber unsicher sind oder sich nicht trauen.

Meine Vision ist es, diese Menschen zu motivieren, zu aktivieren und ihnen bei Fragen zur Seite stehen. Ebenfalls finde ich wichtig, Altes und Neues, Etabliertes und Junges zusammenzuführen. Ich möchte eine Art Brückenfunktion einnehmen, bei der man das Bisherige wertschätzt, weitergibt und in Neues einbaut. Im Jahr 2018 gab es eine Vorstandsergänzungswahl, auf die ich mich erneut beworben hatte. Diesmal sollte es klappen und seitdem setzte ich meine Kraft für den Verband als Vorstand ein.

Aufgrund meines bundesweiten Engagements, kam es immer wieder zu kleineren Zusammenarbeiten und Begegnungen mit Ruben Degendorfer, zu dem ich schnell auch eine persönliche Freundschaft aufbaute. Auch Ruben folgt nun seinem Herzenswunsch und setzt seine ganze Kraft in die Musik. Aufgrund seiner Entscheidung brauchte er jemanden, der seinen Gesellschafter Anteil übernahm und schlug mich als qualifizierten Nachfolger vor. So kam eines zum anderen.

 

Jetzt, im Jahr 2019, bin ich seit Februar Gesellschafter des IAK Forum International in Freiburg, Vorstand des Berufsverbandes der DGAK und Institutsinhaber in Köln. Ich bin sehr gespannt wo meine Reise in Zukunft hingehen wird.

An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei Matthias Weber, Lydia Bose, Susanne Degendorfer und Renate Wennekes bedanken, die mein Potential erkannten und mich darin gefördert haben. Ein weiterer Dank geht an meine Vorstandskollegen Ludwig Thöle und Jutta Ball-Zanger, die mir viel ihres Wissens mit auf den Weg gaben. Ebenfalls möchte ich mich bei den Gesellschaftern Alfred Schatz und Blandina Kalmbach für ihr Vertrauen und die herzliche Zusammenarbeit bedanken.

Der größte Dank geht letztendlich an meine Mutter. Ohne ihre vertrauensvolle, wertschätzende und liebevolle Unterstützung hätte ich diesen spannenden Weg niemals so zielstrebig und erfolgreich gehen können.

Dies hat mir gezeigt, dass man alles selbst schafft, aber nichts alleine. In diesem Sinne wünsche ich jedem, dass er auf seinem Weg von Menschen unterstützt wird!

 

Herzliche Grüße

Alexander Kuhlen